Ortsvereinsversammlung im Walter Mann Haus / Waldheim Heslach

Ortsvereinsversammlung im Walter Mann Haus / Waldheim Heslach


Dienstag, 22. Juni 2021, ab 19.00 Uhr

Liebe Genossinnen und Genossen,

Nach 7 Monaten, dürfen wir uns wieder versammeln und persönlich treffen.
Dazu ist das Waldheim Heslach doch wie gemacht. Wir hoffen auf gutes Wetter und haben, mit dem Walter-Mann-Haus auch noch ein Dach über dem Kopf, sollte der Himmel kein Einsehen haben.
Vielen Dank an Udo Lutz, der uns das möglich macht.

Wir freuen uns! Herzlich

Marion und Co

Unterirdisch durch Heslach – wir geben nicht auf

Unterirdisch durch Heslach – wir geben nicht auf

Ist es möglich, die Stadtbahntrasse durch die Böblinger Straße in den Untergrund zu verlegen? Als die SPD-Fraktion im Bezirksbeirat vor über einem Jahr den Antrag stellte, die Stadtverwaltung diese Frage überprüfen zu lassen, gab es dafür nicht nur begeisterte Zustimmung. Von „unzeitgemäß“ bis „lächerlich“ lautete die Kritik der größten Fraktion des Gremiums. Ein Jahr später setzten wir das Thema wieder auf die Tagesordnung und fragten „Was wäre, wenn keine Stadtbahngleise die Böblinger Straße in Heslach zerschnitten, wenn die Bahn vom Marienplatz bis Kaltental unterirdisch verlaufen würde?“ Würde dies, wie die Stuttgarter Zeitung zitierte „die Lebensqualität erhöhen, Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen und Verkehrsprobleme entschärfen“? Unserer Ansicht nach unbedingt ja.

Wir haben eine Vision einer bewohnbaren Straße, einem Stadtteil, der attraktiv und menschenfreundlich ist. Von einer Straße, in der Lärm, Enge, tote Schaufenster und leerstehende Gebäude der Vergangenheit angehören.

Eine Böblinger Straße ohne Stadtbahngleise und ohne KFZ-Durchgangsverkehr (einspurige Einbahnstraße) würde Platz schaffen für großzügige Fuß- und Radwege, für Begrünung und Aufenthaltsräume, für Kindersicherheit und nicht zuletzt die Attraktivität für die Wiederansiedlung von Ärzten, Einzelhandel und Gastronomie deutlich erhöhen.

Der jüngste Einwand gegen die unterirdische Trassenführung klingt zunächst vernünftig und nachvollziehbar: Tunnelbau sei Betonbau und durch den Einsatz von Zement per se klimafeindlich. Es ist richtig, dass über fünf Prozent des weltweiten Ausstoßes an Kohlendioxid aus der Zementproduktion stammen. Es ist richtig, dass das Bauen mit Beton ein Klimakiller ist, der jährlich mehr Kohlendioxid freisetzt als der weltweite Flugverkehr. Der Grund liegt in der Produktion von Zement, dem gängigsten Bindemittel der Bauindustrie. Nicht richtig ist, dass es im Tunnelbau zum Einsatz von Zement keine Alternative gibt. Seit Jahren wird nicht nur an einem Ersatzstoff für Zement geforscht (Technische Universität Darmstadt), in Stuttgart kam er sogar schon im Stuttgart-21-Tunnelbau zum Einsatz: Geopolymere, die vielleicht schon in naher Zukunft für einen umweltverträglichen Tunnelbau eingesetzt werden können. Solche Optionen sollten schon wenigstens ausgelotet werden, bevor eine naheliegende Lösung aus Unkenntnis der Alternativen in Grund und Boden kritisiert wird. Und wenn Kritikerinnen dann noch außer Acht lassen, dass die eigene Partei im Regionalparlament eine vielfach längere Tunnellösung für eine Bahn von Böblingen zum Stuttgarter Flughafen anstrebt …

Für uns ist das Thema Tieferlegung der Stadtbahn noch lange nicht vom Tisch. Es ist langfristig angelegt und damit auch offen für technische Fortschritte, die so manche der heute gerne bemühten Einwände obsolet machen. Und zukünftige soziale Fortschritte wie ein etwaiges Ende des Individualverkehrs in einem gedachten Übermorgen sind noch kein hinreichender Grund, auf Verbesserungsplanungen aus dem Heute fürs Morgen zu verzichten. Auch wenn wir durchaus wissen, dass es hier noch einiges an Recherchearbeit zu leisten gilt. (khd)

Bald wieder im Briefkasten: die neue SüdPol-Stadtteilzeitung

Bald wieder im Briefkasten: die neue SüdPol-Stadtteilzeitung

Ab kommender Woche wieder in allen südlichen Briefkästen: die dritte, dieses Mal etwas abgespeckte Ausgabe unserer Stadtteilzeitung SüdPol ist fertig und wird ab Wogende verteilt, wie versprochen. Wieder mit wichtigen Informationen für alle im Süden und natürlich einiges zur Landtagswahl am 14. März. Wir freuen uns wieder auf Euere/Ihre Reaktionen.

Die digitale Fassung können Sie vorab hier auf unserer Seite lesen.

Fotoaktion zum mitmachen: Meine Bilder vom Corona-Alltag

Noch vor kurzem hätten wir uns kaum vorstellen können, dass es ein Virus schaffen würde, unser Leben so durcheinander zu wirbeln. Schule, mit Freunden treffen, Kino, Sport, Vereinsaktivitäten, Shoppen, Ausflüge, Reisen… ausgehen, einkaufen, für Freunde kochen, Kino, Theater oder Konzerte besuchen,

Gewohntes und Selbstverständliches ist plötzlich nicht mehr erlaubt. Sorgen und Frust, Einsamkeit und Leere auf der einen, das Erlebnis von Zusammenhalt und Solidarität auf der der anderen prägen manche unserer neuen Erfahrungen-

Wie geht es euch? Was gibt euch Kraft und Halt? Was macht euch Sorgen? Welche Gedanken beschäftigen euch?  Eure Fotos aus dem neuen Alltag interessieren uns. 

Teilt sie mit uns, schickt sie uns. An: spd-stuttgart-sued@gmx.de
Wir stellen sie auf dieser Seite ein, so dass wir alle ein bisschen mehr am Leben der anderen teilnehmen können. 
Am persönlichen, privaten, öffentlichen oder auch politischen Erleben der Krise.

Die Stadtbahn als U-Bahn könnte Wohngebiete retten und sogar erst ermöglichen

Die Stadtbahn als U-Bahn könnte Wohngebiete retten und sogar erst ermöglichen

Die Stadtbahn im Stuttgarter Süden vom Marienplatz bis hin nach Kaltental unter die Erde zu verlegen, ist der der jüngste Vorschlag der SPD-Fraktion im Bezirksbeirat Süd. Ziel ist es, die Lebensqualität für eine Menge Anwohner der Böblinger Straße deutlich zu verbessern. Für Viele unerträglicher Lärm, der alle paar Minuten durch die Häuserschlucht kreischt und immer wieder lebensgefährliche Situationen für spielende Kinder sind nur die wirklich schlimmen Effekte der Trasse für die Stadtbahnlinien U1, U9 und U34, die beinahe die gesamte Böblinger Straße durchfährt.

Wir haben eine Vision einer bewohnbaren Straße, einem Stadtteil, der attraktiv und menschenfreundlich ist. Von einer Straße, in der Lärm, Enge, tote Schaufenster und leerstehende Gebäude der Vergangenheit angehören.

Eine Böblinger Straße ohne Stadtbahngleise und ohne KFZ-Durchgangsverkehr (einspurige Einbahnstraße) würde Platz schaffen für großzügige Fuß- und Radwege, für Begrünung und Aufenthaltsräume, für Kindersicherheit und nicht zuletzt die Attraktivität für die Wiederansiedlung von Ärzten, Einzelhandel und Gastronomie deutlich erhöhen.

Obendrein könnten im weiteren Verlauf freiwerdende Flächen zwischen Südheimer Platz und Kaltental für dringend benötigten Wohnraum genutzt werden und das bereits erfolgreich erkämpfte Stadtteilerneuerungsprojekt Kaltental wunderbar ergänzen.

Dass wir mit dieser Idee und unserer Forderung an Stadtverwaltung und SSB große Teile unserer Heslacher und Kaltentaler Nachbarn auf unserer Seite haben, beweisen zahlreiche Zuschriften und persönliche Gespräche. Nicht nur die Stuttgarter Zeitung spricht davon, dass die Trassenführung der Stadtbahn für „Eingeschränkte Lebensqualität“ verantwortlich sei.Der Stuttgarter Süden wird zweifach zersägt – an seinem vorderen Ende von der B 14 und am hinteren von den Stadtbahngleisen“.

Ein Anwohner schreibt von seiner Wohnung, an der „eine Kurve verläuft und die Bahnen, seit der Erneuerung der Gleise, je nach Wetter, teilweise unerträglich quietschen. Und hiermit meine ich wirklich unerträglich. Neben den Gleisen hebe ich mir teilweise die Ohren zu und eine Kommunikation im Garten muss unterbrochen werden. Nach Angaben der SSB lässt sich hieran nichts ändern …“ 

Eine Anwohnerin schreibt schon 2019: „Sehr gute Idee! Das Quietschen der U-Bahn (seit Neuverlegung der Gleise) ist für uns Anwohner teilweise unerträglich. Der Streckenabschnitt ist insbesondere für die Kinder hier sehr gefährlich.“

Eine Mail vor zwei Tagen: „Aus meiner Sicht sollte zusätzlich die Möglichkeit betont werden, mit einem Rückbau der Trasse der Böblinger Straße verlorene Grünflächen wieder zu schaffen und die Versiegelung der Talsohle zu reduzieren.“ 

Und den letzten zwei Bilder: zwischen Marienplatz und Erwin-Schöttle-Platz ließe sich sogar eine Stuttgarter Schmalspur-Version der Barceloneser Ramla vorstellen …

Weihnachtsfeier 2019

Das Jahr endete traditionell wieder mit unserer OV-Weihnachtsfeier in Kaltental. Es ist eine Freude mit den Genossen und Genossinnen das Jahr ausklingen zu lassen. Unsere OV-Brassband ist schon Kult und wurde dieses Jahr wieder von 3 Mitgliedern des Posounenchors der Kreuzkirche unterstützt. Was für ein Klang – 5

Bleche die uns beim Singen unterstützen.

Kurt Schips Weihnachtsrätsel war auch dieses Jahr wieder eine Herausforderung ! Wir fragen uns jedes Jahr, wo er diese kniffeligen Fragen immer herauszieht.

Unsere Ortsvereinsvorsitzende hat zu guter Letzt das vergangene Jahr noch einmal mit ihren Highlights Revue passieren lassen. Dazu zählen ganz ohne Zweifel unser Neujahrsempfang mit den Kandidierenden zur Kommunalwahl und unsere Gondelbar beim Heusteigviertelfest.

Wir gehen jetzt gerne in die Weihnachtspause – freuen uns aber auch auf ein neues Jahr, das dann im Zeichen der OB-Wahl stehen wird.

Euch liebe Genossinnen und Genossen , Leserinnen und Leser, wünschen wir ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Kleiner Parteitag ganz groß

Kleiner Parteitag ganz groß

Große Rede des Vorsitzenden mit großem Applaus und großem Konsens. Ein großes Bildungsprogramm mit großem Sachverstand diskutiert, korrigiert, beschlossen. Am 6. Juli hatte die SPD Baden-Württemberg zum „Kleinen Landesparteitag“ nach Pforzheim eingeladen. Als Delegierte für Stuttgart und seinen Süden war Marion Eisele dort – und eröffnete auch gleich den Reigen der Delegierten-Reden mit dem Thema Datenschutz …

Raiko Grieb bleibt Bezirksvorsteher im Stuttgarter Süden

Raiko Grieb bleibt Bezirksvorsteher im Stuttgarter Süden

Raiko Grieb ist engagiertes Mitglied der SPD im Ortsverein Stuttgart Süd & Kaltental und  wurde nun für eine weitere Legislaturperiode als Bezirksvorsteher für den Stuttgarter Süden gewählt. In den vergangenen fünf Jahren hatte er bereits sehr erfolgreich dem Bezirksbeirat Stuttgart Süd vorgestanden und sich dabei eine Menge Respekt und Sympathien erarbeitet, weit über die Grenzen der eigenen Partei hinaus: engagiert in den Belangen der Menschen im Süden, integrativ für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der verschiedenen Fraktionen und Einzelparteivertreter.

Als die drei wichtigsten drei lokalpolitischen „Baustellen“ sieht Raiko Grieb auch in der nahen Zukunft die Themen Wohnraumversorgung und Wohnungspreise, Öffentlicher Raum und Lärmschutz. 

Zum Thema Wohnensagt er: „Hier bedarf es eines ganzen Bündels an Maßnahmen auf verschiedenen politischen Ebenen. Vor allem braucht es aber Tatkraft. Deshalb bin ich froh, dass sich der Bezirksbeirat und ich erfolgreich für die Milieuschutzssatzung in Heslach eingesetzt haben. Denn ich will nicht, dass die alteingesessene Bevölkerung verdrängt wird, Menschen, die hier schon lebten, als man noch vom „hässlichen Heslach“ sprach …“ 

Daneben beschäftigt Raiko Grieb auch sehr der Verkehrslärm in der Hauptstätter Straße, in der Immenhofer Straße oder der Böheimstraße, unter dem viele Anwohner immer noch stark leiden. 

Zum Thema Öffentlicher Raumfragt er: „Wo soll geparkt, wo gespielt und wo Treffpunkte für Ältere in einer Straße geschaffen werden? Wir müssen uns noch stärker Gedanken darüber machen, welche Funktionen öffentliche Räume mittel- und langfristig erfüllen sollen.“ 

Wir gratulieren Raiko Grieb zu seiner neuen, alten Aufgabe und bedanken uns bei den Gemeinderatsfraktionen, die seine Wahl unterstützt haben.