Quo vadis Schwabtunnel

Quo vadis Schwabtunnel

Ein Tunnel wird zur Pharse – einst gebaut um die Verbindung von Süd nach West zu verkürzen – heute Gegenstand einer Politsatire.

Ein Thema im Bezirksbeirat aus dem letzten Jahr:
Der Verkehrsversuch „Sicherheit für Radfahrer im Schwabtunnel“

Hört sich ganz harmlos an, sieht aber die einseitige Sperrung der Fahrspur Richtung Westen vor!

Auf Antrag der Fraktion der Grünen soll das Schwabtunnel für ein halbes Jahr „versuchsweise“ nur noch einspurig aus dem Westen nach Süd geöffnet werden. Die rechte Fahrspur soll nur noch dem Bus- und Radverkehr zur Verfügung stehen!

WARUM DAS? fragt sich der geneigte Bürger*?
Fahrradfahrer empfinden die Durchfahrt im relativ schmalen Tunnel als Gefährdung. Angeblich werden sie von Autos überholt (was bei dem Gegenverkehr kaum möglich sein dürfte).
Autos hinter einem Rad verunsichern (!).

Die Pendlerströme, die täglich von den Fildern via Waldfriedhof durch den Schwabtunnel nach Westen fahren, sollen ab der Karl-Kloß-Straße rechts in die Böheimstraße umgeleitet werden. Nein, da ist auch nicht wirklich Platz und die rasche Zufahrt/Abfahrt vom Marienhospital mit Rettung- und Notarzteinsatz ist damit auch gefährdet.

Sodann quält sich die Blechlawine via Böheimstraße über die Tannenstraße Richtung Marienplatz, um dann die (bald zur Fahrradhauptroute) ausgewiesene Hohenstaufenstraße in Richtung West weiter zu fahren.

Nicht schön und unverhältnismäßig meinen wir und haben uns mit einem Antrag dagegen gestellt. Aus unserer Sicht würde ein Gehweg für die Fußgänger im Tunnel ausreichen. Somit könnte ein Gehweg zum Fahrradweg umgemünzt werden und die Fahrradfahrer könnten den Tunnel sicher passieren.
Ampeln für die Fußgänger sind vor und nach dem Tunnel vorhanden.
Das wäre aber zu einfach – meint das zuständige Stadtplanungsamt.

Wir sind gescheitert – die Fahrradfahrer haben obsiegt!
Die Anwohner der umgehenden Straßen, unmittelbar um den Schwabtunnel werden – wie schon während der Tunnelsanierung – keine Freude am Schleichverkehr haben.

Foto@Klaus Hennig-Damasko

Verleihung der Willy Brand Medaille an Kurt Schips

Verleihung der Willy Brand Medaille an Kurt Schips

Endlich konnten wir unserem langjährigen Mitglied und Schatzmeister Kurt Schips die verdiente Ehrung zukommen lassen. Seit letztem Jahr musste er (aus pandemischen Gründen) auf die höchste Auszeichnung der Sozialdemokratie warten.

Kurt Schips dürfte der dienstälteste Kassenwart unserer Partei sein. Das mutmaßen wir, aber wir haben noch nie von mehr als 40 Jahren in diesem Amt gehört und gelesen.

Zu Beginn mussten die Mitgliedsbeiträge noch beim Zahler persönlich einkassiert werden. Dies war schon fußtechnisch eine Herausforderung. Aber wenn wir die Geschichten von Kurt hören, so waren diese Hausbesuche auch sehr angenehm. Gab es doch bei dem Einen oder Anderen immer ein Glas Wein und Gespräche.
Natürlich gab es auch ergebnislose Besuche, wenn der Aufzusuchende die Mitgliedsbeiträge gerade nicht zahlen konnte.

Aber in Summe hat ihm diese Aufgabe Spaß gemacht und er hat sein Amt erst letztes Jahr zur Verfügung gestellt, nachdem die Buchhaltung der SPD nur noch online zu bewältigen war. Seine mustergültig geführten Journale würden in einem Lehrbuch für Buchhaltung jedenfalls ausnehmend gutes Anschauungsmaterial bieten.

Auf dem nachstehenden Foto sehen wir Kurt, der nach wie vor aktiv als Ehrenmitglied des Vorstands mitarbeitet, zurecht mit stolzer Brust.

Ab sofort wieder im Briefkasten: die neue SüdPol-Stadtteilzeitung

Ab sofort wieder im Briefkasten: die neue SüdPol-Stadtteilzeitung

Ab sofort wieder in allen südlichen Briefkästen: die vierte Ausgabe unserer Stadtteilzeitung SüdPol ist fertig und wird ab sofort verteilt, wie versprochen. Wieder mit wichtigen Informationen für alle im Süden und natürlich einiges zur Bundestagswahl am 26. September. Wir freuen uns wieder auf Euere/Ihre Reaktionen. Leider können wir nicht alle Haushalte im Stuttgarter Süden beliefern. Deshalb bieten wir Ihnen an, diese Ausgabe auf Wunsch zuzustellen. Schreiben Sie uns einfach.

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Sommerfest im Süden 2021

Sommerfest im Süden 2021

Oh happy Day!

Gestern durfte ich die Ortsvereinsvorsitzenden-Kür bei unserem Sommerfest im Alten Feuerwehrhaus laufen!

Bei gegrillten Würsten und Käse saßen wir bei bestem Sommerwetter im Innenhof des Alten Feuerwehrhauses. Jede Zugabe der Besucher in Form von Salaten, Snacks und Dessert war uns willkommen .  DANKE dafür!

Drei Jubiliaries waren zu feiern:

Für 50-jährige Mitgliedschaft bedanken wir uns bei:

Elisabeth Gassmann-Schiek   und Winfried Alber

70 Jahre ist Albert Klein nun schon bei den Sozialdemokraten dabei und wir sind immer wieder bass erstaunt, was da so zusammen kommt, wenn fast das ganze Leben der Parteiarbeit gewidmet wurde. Zuletzt hat uns Albert im Stadtseniorenrat Süd vertreten.

Auf Initiative unserer neuen Mitgliederbeauftragten, Stefanie Brum, wollen wir das Wissen und den Lebensschatz dieser Genossen und Genossinnen gerne in einem Videoprojekt archivieren.

Auch ein Neumitglied durften wir begrüßen, das ist in der Kür dann der DOPPELAXEL:

Jakob Niemann ist seit 2 Monaten in unserer Mitte und bereichert unsere Bandbreite an Wissen. Er hat seine Ausbildung zum Krankenpfleger im nahe gelegenen Marienhospital begonnen. Das Thema Pflege ist ja immer noch ein brandheißes Thema.

Am Ende des langen und schönen Abends durfte ich dann noch zwei Neueintrittsformulare in Empfang nehmen.

ALSO AUCH NOCH DER DOPPELTE SALCHOW .-)

Ich bedanke mich bei meinen helfenden Händen aus dem Vorstand und ganz besonders bei Klaus Hennig-Damasko, für die schönen Fotos.

So kann die Parteiarbeit gerne weitergehen.

Marion Eisele

Ortsvereinsversammlung im Walter Mann Haus / Waldheim Heslach

Ortsvereinsversammlung im Walter Mann Haus / Waldheim Heslach


Dienstag, 22. Juni 2021, ab 19.00 Uhr

Liebe Genossinnen und Genossen,

Nach 7 Monaten, dürfen wir uns wieder versammeln und persönlich treffen.
Dazu ist das Waldheim Heslach doch wie gemacht. Wir hoffen auf gutes Wetter und haben, mit dem Walter-Mann-Haus auch noch ein Dach über dem Kopf, sollte der Himmel kein Einsehen haben.
Vielen Dank an Udo Lutz, der uns das möglich macht.

Wir freuen uns! Herzlich

Marion und Co

Unterirdisch durch Heslach – wir geben nicht auf

Unterirdisch durch Heslach – wir geben nicht auf

Ist es möglich, die Stadtbahntrasse durch die Böblinger Straße in den Untergrund zu verlegen? Als die SPD-Fraktion im Bezirksbeirat vor über einem Jahr den Antrag stellte, die Stadtverwaltung diese Frage überprüfen zu lassen, gab es dafür nicht nur begeisterte Zustimmung. Von „unzeitgemäß“ bis „lächerlich“ lautete die Kritik der größten Fraktion des Gremiums. Ein Jahr später setzten wir das Thema wieder auf die Tagesordnung und fragten „Was wäre, wenn keine Stadtbahngleise die Böblinger Straße in Heslach zerschnitten, wenn die Bahn vom Marienplatz bis Kaltental unterirdisch verlaufen würde?“ Würde dies, wie die Stuttgarter Zeitung zitierte „die Lebensqualität erhöhen, Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen und Verkehrsprobleme entschärfen“? Unserer Ansicht nach unbedingt ja.

Wir haben eine Vision einer bewohnbaren Straße, einem Stadtteil, der attraktiv und menschenfreundlich ist. Von einer Straße, in der Lärm, Enge, tote Schaufenster und leerstehende Gebäude der Vergangenheit angehören.

Eine Böblinger Straße ohne Stadtbahngleise und ohne KFZ-Durchgangsverkehr (einspurige Einbahnstraße) würde Platz schaffen für großzügige Fuß- und Radwege, für Begrünung und Aufenthaltsräume, für Kindersicherheit und nicht zuletzt die Attraktivität für die Wiederansiedlung von Ärzten, Einzelhandel und Gastronomie deutlich erhöhen.

Der jüngste Einwand gegen die unterirdische Trassenführung klingt zunächst vernünftig und nachvollziehbar: Tunnelbau sei Betonbau und durch den Einsatz von Zement per se klimafeindlich. Es ist richtig, dass über fünf Prozent des weltweiten Ausstoßes an Kohlendioxid aus der Zementproduktion stammen. Es ist richtig, dass das Bauen mit Beton ein Klimakiller ist, der jährlich mehr Kohlendioxid freisetzt als der weltweite Flugverkehr. Der Grund liegt in der Produktion von Zement, dem gängigsten Bindemittel der Bauindustrie. Nicht richtig ist, dass es im Tunnelbau zum Einsatz von Zement keine Alternative gibt. Seit Jahren wird nicht nur an einem Ersatzstoff für Zement geforscht (Technische Universität Darmstadt), in Stuttgart kam er sogar schon im Stuttgart-21-Tunnelbau zum Einsatz: Geopolymere, die vielleicht schon in naher Zukunft für einen umweltverträglichen Tunnelbau eingesetzt werden können. Solche Optionen sollten schon wenigstens ausgelotet werden, bevor eine naheliegende Lösung aus Unkenntnis der Alternativen in Grund und Boden kritisiert wird. Und wenn Kritikerinnen dann noch außer Acht lassen, dass die eigene Partei im Regionalparlament eine vielfach längere Tunnellösung für eine Bahn von Böblingen zum Stuttgarter Flughafen anstrebt …

Für uns ist das Thema Tieferlegung der Stadtbahn noch lange nicht vom Tisch. Es ist langfristig angelegt und damit auch offen für technische Fortschritte, die so manche der heute gerne bemühten Einwände obsolet machen. Und zukünftige soziale Fortschritte wie ein etwaiges Ende des Individualverkehrs in einem gedachten Übermorgen sind noch kein hinreichender Grund, auf Verbesserungsplanungen aus dem Heute fürs Morgen zu verzichten. Auch wenn wir durchaus wissen, dass es hier noch einiges an Recherchearbeit zu leisten gilt. (khd)

Bald wieder im Briefkasten: die neue SüdPol-Stadtteilzeitung

Bald wieder im Briefkasten: die neue SüdPol-Stadtteilzeitung

Ab kommender Woche wieder in allen südlichen Briefkästen: die dritte, dieses Mal etwas abgespeckte Ausgabe unserer Stadtteilzeitung SüdPol ist fertig und wird ab Wogende verteilt, wie versprochen. Wieder mit wichtigen Informationen für alle im Süden und natürlich einiges zur Landtagswahl am 14. März. Wir freuen uns wieder auf Euere/Ihre Reaktionen.

Die digitale Fassung können Sie vorab hier auf unserer Seite lesen.

Rotes Netz Baden-Württemberg

Rotes Netz Baden-Württemberg

Mit dem „Roten Netz Baden-Württemberg“ wollen wir euch eine Möglichkeit an die Hand geben, wie ihr euch in Zeiten von sozialer Kontaktvermeidung optimal in die politische Arbeit einbringen könnt. 

Das Rote Netz ist eine neue Plattform, die viele Möglichkeiten des digitalen Austauschs und gemeinsamer digitaler Arbeit ermöglicht. 

Ortsvereins, Kreisverbände oder Arbeitsgemeinschaften können dort in eigenen „Räumen“ zusammenfinden und mit Genossinnen und Genossen diskutieren. Fast wie immer – nur eben digital!

Außerdem könnt ihr eure Ideen zu unserem Programm für die Landtagswahl direkt über dieses Netz einbringen. Das Rote Netz 
kann von jedem Endgerät unter folgendem Link genutzt werden: rotesnetz.spd-bw.de

Marion Eisele hat für den Ortsverein Stuttgart-Süd & Kaltental bereits einen Space eröffnet.

Fotoaktion zum mitmachen: Meine Bilder vom Corona-Alltag

Noch vor kurzem hätten wir uns kaum vorstellen können, dass es ein Virus schaffen würde, unser Leben so durcheinander zu wirbeln. Schule, mit Freunden treffen, Kino, Sport, Vereinsaktivitäten, Shoppen, Ausflüge, Reisen… ausgehen, einkaufen, für Freunde kochen, Kino, Theater oder Konzerte besuchen,

Gewohntes und Selbstverständliches ist plötzlich nicht mehr erlaubt. Sorgen und Frust, Einsamkeit und Leere auf der einen, das Erlebnis von Zusammenhalt und Solidarität auf der der anderen prägen manche unserer neuen Erfahrungen-

Wie geht es euch? Was gibt euch Kraft und Halt? Was macht euch Sorgen? Welche Gedanken beschäftigen euch?  Eure Fotos aus dem neuen Alltag interessieren uns. 

Teilt sie mit uns, schickt sie uns. An: spd-stuttgart-sued@gmx.de
Wir stellen sie auf dieser Seite ein, so dass wir alle ein bisschen mehr am Leben der anderen teilnehmen können. 
Am persönlichen, privaten, öffentlichen oder auch politischen Erleben der Krise.